Jeder kann mit einer einfachen Maßnahme einen Beitrag zum Klima- und Hochwasserschutz leisten: Eine Regentonne am Regenfallrohr.
Jeder Liter Regenwasser, der aufgefangen wird, muss zunächst nicht in die (Regenwasser)Kanalisation fließen.
Das entlastet insbesondere bei Starkregen die Regenwasserkanäle und trägt dazu bei, Überflutungen zu vermeiden.
Das gesammelte Regenwasser kann kostenlos zum Gießen von Garten, Beeten oder Balkonpflanzen genutzt werden.
Wer das Wasser nicht benötigt, kann es auch langsam auf dem eigenen Grundstück versickern lassen – beispielsweise auf Rasenflächen oder in Beeten.
So wird die natürliche Grundwasserneubildung unterstützt und der natürliche Wasserkreislauf gestärkt.
Genau das ist das Prinzip der Schwammstadt:
Regenwasser möglichst dort zurückhalten, speichern, nutzen, verdunsten oder versickern lassen, wo es fällt, anstatt es sofort in die (Regenwasser)Kanalisation abzuleiten.
Viele kleine Maßnahmen ergeben zusammen eine große Wirkung.
Wenn in unserer Nachbarschaft viele Haushalte Regenwasser sammeln und möglichst vor Ort versickern lassen, profitieren wir alle:
💧 Entlastung der Kanalisation bei Starkregen,
🌱 Unterstützung der Grundwasserneubildung,
🌳 gesündere Pflanzen und Bäume,
🌡️ ein besseres Stadtklima in heißen Sommern,
🚰 Einsparung von wertvollem Trinkwasser.
Jede Regentonne zählt.
Aus vielen kleinen Wasserspeichern entsteht gemeinsam eine Schwammstadt.
Weitere Informationen zum Schwammstadt-Prinzip und zum naturnahen Umgang mit Regenwasser:
Blue Green Streets : Klimafolgenanpassung; Blau-Grüne Infrastrukturen; Straßenraum; Straßengestaltung
Hier werden verschiedene Schwammstadt-Maßnahmen und -Möglichkeiten vorgestellt. (zwei PDF-Dateien)
https://repos.hcu-hamburg.de/…
Hamburg Wasser – Schwammstadt: https://www.hamburgwasser.de/…
Nur eine Regentonne hilft.
Wenn jeder sich beteiligt hilft einem ganzen Wohngebiet.
Regenwasser gehört in den Boden – nicht in den Kanal.